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Das Gesetz der Aktion und Reaktion

Jede Handlung von uns hat Einfluss auf unsere Mitmenschen. Es kann einen guten oder einen schlechten Einfluss auf die Anderen haben. Durch diesen Einfluss reagieren sie auf uns. Also folgt auf jede Aktion von uns eine Reaktion. Auf die Reaktion unserer Mitmenschen folgt widerrum eine Reaktion von ihrem Umfeld. Damit reagiert jeder Mensch auf der Welt auf eine Aktion von uns. Diese Reaktion hat immer sowohl Vorteile und Nachteile.

Wenn man bedenkt, was Tag für Tag auf der Erde passiert, ist es schwer zu glauben, dass alles auch Vorteile haben kann.

Als Beispiel: Durch ein Zugunglück sterben 70 Menschen. <-Nachteil

Die Techniker finden das Problem und beheben es bei jedem Zug, da diese sonst durch den Aufruhr von niemandem mehr benutzt werden will. Das macht die Züge sicherer <-Vorteil

Mit diesem ziemlich simplen Beispiel will ich eigentlich nur verdeutlichen, dass auf jede negative Aktion eine positive Reaktion passiert und umgekehrt.

Ich will allerdings noch weiter gehen uns sagen, dass jede Aktion weder positive, noch negative, globale Folgen hat. Die Vor- und Nachteile heben sich IMMER auf.

Das Denken ist immer alt, denn das Denken ist die Reaktion der Erinnerung als Wissen und Erfahrung. Das Denken ist Materie.
Krishnamurti, Vollkommene Freiheit 

3.3.10 21:46


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Das System der Menschheit

Ich würde gerne nochmal meine Meinung zu dem System einer Gesellschaft vertiefen (http://philosoff.myblog.de/philosoff/art/6549712/Das-System-der-Gesellschaft).

Es ist nicht nur so, dass es in einer Gruppe verschiedene Typen gibt, sondern auch, dass es in der Gesellschaft der gesamten Menschheit Völker und Gruppierungen gibt, die eine bestimmte Position in unserer großen Gemeinschaft einnehmen. Es wird auf unserer Welt immer ein "Entwicklungsland" geben, oder eines, dass öfter seine Probleme mit seinen Armeen löst.

Was ich damit sagen will, ist, dass es immer Extremen und Kontraste geben wird. Aber diese haben immer ihre Daseinsberechtigung. Als Beispiel kann man ein Land oder eine Gruppe nehmen, die/das wir schlecht finden. Diesen widmen wir dann unsere ganze Abneigung und wir werden von anderen Gruppen/Ländern abgelenkt, die vielleicht größeren Mist bauen. Aber diese machen es nicht so auffällig bzw. Andere weisen nicht darauf hin.

Dies ist nur eines der vielen Beispielen dafür, wie stark unsere Meinung und unser Denken über Andere von wieder Anderen "gelenkt" wird. Wir werden nur auf die Dinge hingewiesen, über die wir eine Meinung haben sollen, so dass eine Gruppe einen Vorteil durch diese allgemeine Meinung bekommt bzw. einen Einfluss auf uns nimmt.

Öffentliche Meinung ist etwas, worauf sich hauptsächlich solche Politiker berufen, die keine eigene Meinung haben.

Amintore Fanfani

26.2.10 19:41


Fragen/Anregungen/Wünsche

Ich würde gern Euer Urteil zu meiner Denkweise hören. Außerdem würde ich gern wissen, über welche Themen ich sonst noch meine Meinung äußern soll.

18.2.10 14:39


Das System der Gesellschaft

Wie war das denn nochmal in meiner alten Schulklasse...

Der Sportler, die Klassenschönheit, die andere "Klassenschönheit", der Reiche Typ mit den Markenklamotten, der 1er-Schüler, das Opfer etc.

Seltsamerweise kann hierbei jeder mitreden, weil sich jeder noch an diese verschiedenen Personen erinnern kann. Doch warum ist das in jeder Klasse so?

Nich nur in jeder Klasse, sondern auch in jeder gesellschaftlichen Gruppe tritt dieses Phänomen auf. Denn in jeder Gesellschaft gibt es einen eigenen Maßstab, nach dem die Position der Personen in der Gruppe bestimmt wird. Deshalb gibt es in einem Informatikkurs z.B. unter allen Nerds einen Obernerd und den "Coolsten" aus dieser Gruppe. Genauso in einer Gruppe von Models: zum einen die Schönste, zum anderen das hässliche Entlein. Aber warum können wir nicht alle gleich sein?

Der Grund ist, dass jeder Mensch ein Individuum ist und ihn immer etwas von seinen Mitmenschen unterscheidet. Auch seine Lebens- und Denkweise entscheidet, welche Position er in der Gesellschaft einnimmt. Dabei sorgt der ständige Vergleich untereinander für so etwas wie eine "Rangliste", welche den Wert eines Menschen in der Gesellschaft bestimmt und auch die beste Position für ihn auswählt.

Somit gibt das System uns nur wenig Spielraum für Neues. Denn Auf der Welt ist es etwa so, wie bei den Cliquen auf dem Schulhof oder im Büro: jeder hat seine eigenen Interessen und ist distanziert von anderen. 

Ich will nicht sagen, dass dieses System abgeschafft werden sollte (es ist auch unmöglich), aber je mehr man davon versteht, was um einen herum passiert, desto besser kann man mit seinen Umfeld interagieren.

Das gesellschaftliche Recht ist daher ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.
Johann Heinrich Pestalozzi, Ausgewählte Schriften  

27.1.10 20:38


Objektiv betrachtet....

... bist du dick.

... war das schlecht .

... gutes Buch.

etc....

Viele Menschen glauben, sie können eine objektive Meinung abgeben, die frei ist von persönlichen Einflüssen. Tatsächlich geben sie höchtens nur die Meinung der Gesellschaft wider. Die Gesellschaft bestimmt ziemlich viel in unserem Leben: Unsere Werte, unsere Ziele, unser Gewissen etc. Und eben auch unsere Meinung.

Deswegen gibt es auch internationale Debatten, meist um etwas, bei dem unsere Meinung eindeutig ist und das wir für selbstverständlich halten. Deshalb nehmen wir auch nicht sehr viel Anteil an so einer Debatte, höchstens denken wir nur darüber nach, was für einen schwachsinnigen Standpunkt einer der Debattierer vertritt und vergessen sowas auch schnell wieder. 

Aber etwas für sinnlos zu halten, ist ein Anzeichen für Unmündigkeit und Ignoranz. Man sollte sich nicht denken, was für ein Idiot. Man sollte sich lieber überlegen, wie der Andere auf so einen Standpunkt gekommen ist. Offen für Neues zu sein ist der erste Schritt zu einem erweiterten Horizont und einer toleranteren Denkweise.

Alles hat zwei Seiten. Aber erst wenn man erkennt, dass es drei sind, erfasst man die Sache.

                      *Heimito von Doderer*

25.1.10 19:23


Die halbe Wahrheit - eigene Meinung

In der modernen Gesellschaft darf jeder selbst entscheiden und jede Meinung wird toleriert.

Echt jetzt?

Nein!

Wir nehmen täglich tausende Einflüsse aus unserem Umfeld auf. Jeder dieser Einflüsse beeinflusst auch unsere Entscheidungen, Handlungen und Meinungen. Das soll zwar so sein, weil unsere einzige Quelle an Infos, Normen und Werten unser Umfeld ist. Aber es gibt viele Menschen, Firmen und Fabrikbosse, die diesen Umstand nutzen, um unsere Wahrnehmung und Meinung zu beeinflussen. Nehmen wir zum Beispiel unser Essen, was wir täglich zu uns nehmen. Nur Wenige schauen auf die Zutatenliste der Produkte und selbst die werden nicht so richtig schlau daraus.

In unseren Speisen verstecken sich oft Farb-, Konservierungs- und Geschmacksstoffe. Diese sorgen dafür, dass die Speise leckerer aussieht, sich länger hält und besser schmeckt. Aber Geschmacksstoffe zum Beispiel verursachen eine geringfügige und kurze physische Abhängigkeit. Was bedenklich klingt, ist nichts weiter, als unser wachsender Hunger, wenn wir etwas essen und noch mehr davon wollen.

Auch in der Politik werden Themen nur von einer Seite betrachtet, was sie für die Gesellschaft gut bzw. schlecht macht. Deshalb denkt man, die eigene Meinung ist frei von Einflüssen, weil man ja "Beischeid weiß".

                      Mit leerem Kopf nickt es sich leichter.

                                        Zarko Petan

 

24.1.10 18:08


Muss man selber mit seinen Problemen klarkommen?

Ich glaube nicht, dass irgend ein Mensch in seinem Leben jemals hätte sagen können:"Ich bin total frei von Problemen und alles ist ok." und aus unserem Freundeskreis erkennen wir, dass manche Prbleme nur einen selbst betreffen und das ist der Moment in dem man sich denkt, dass niemand einem mit diesem Problem helfen kann.

Aber stimmt das? Warum haben die Anderen dieses Problem nicht?

Kurze Antwort: Sie sind nicht du.

Lange Antwort: Aus jeder Lebensweise heraus entstehen relative Nachteile oder Probleme. Diese Probleme betreffen nicht jeden, weil manche sich mit dem Problem auseinandergesetzt haben oder dieses Problem in ihrem Lebenstil nicht vorkommt. Der erste Fehler eines Mehschen ist es, zu den Menschen zu gehen, die das gleiche Problem haben. Natürlich besteht die Möglichkeit, zusammen eine Lösung zu finden. Aber wenn das Problem durch eine ähnliche Lebensweise hervorgerufen wurde, ist es eher unwahrscheinlich.

Man sollte zu Menschen gehen, denen man vertraut und die dieses Problem nicht haben. Diese könnten einem den Grund nennen, warum sie dieses Problem nicht haben und stehen einem mit einem hilfreichen Rat oder einer Meinung dazu zur Seite.

Aber warum gibt es denn noch Probleme, wenn die Lösung doch so einfach erscheint?

Eine der Eigenschaften von fast jedem Menschen ist Stolz und Scham. Man will sich einfach nicht vor anderen öffnen und sich bei ihnen "ausweinen". Man will sein Gesicht wahren, selbst wenn es eine Maske sein sollte. Ein allen bekanntes Problem könnte den Menschen in ein "schlechtes" Licht rücken (bzw. in das wahre Licht).

Überwindet euren Stolz gemeinsam und ihr überwindet eure Probleme gemeinsam.

"Stolz ist die Maske der eignen Fehler."

Talmud

 

20.1.10 18:22


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