Ein Philosoph geht online.

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback






Alles für Selbstverständlich nehmen?

Die Szene:

Tatort auf der Straße. Absperrungen, Polizei und eine Person tritt näher an einen der Kommissare heran.

"Was ist denn passiert?" fragt die Person.

"Hier hat sich ein Mann in den Kopf geschossen." antwortet der Kommissar

"Oh mein Gott! ist er etwa tot?"

WAS?! Wie kann jemand denn fragen, ob sich jemand, der sich in den KOPF geschossen hat tot ist oder vieleich noch lebt? Bei sowas gibt es meiner Meinung nach 3 Arten von Personen:

1. Die Person, die nicht nachdenkt und einfach mal fragt.

2. Die Person, die nicht viel nachdenkt, es aber für selbstverständlich hält, dass ein Kopfschuss tödlich ist.

3. Die Person, die nachdenkt und nachfragt, ob der Kopfschuss wirklich tödlich war. 

Bei der 3. Person handelt es sich um einen Menschen, der über etwas mehr Wissen, als der Durchschnitt verfügt. Denn im Allgemeinen nutzen wir nur etwa 15%-20% unseres Gehirns aktiv, um nachzudenken oder um den Organismus zu steuern. Ein Kopfschuss, der lebenswichtige Hirnareale verfehlt, muss nicht tödlich sein. Man kann auch noch viele Jahre mit so einer Wunde leben.

Aber warum hält Person 2 sowas für selbstverständlich? Weil alle Menschen in ihrem Umfeld es auch für selbstverständlich halten. Sie findet es unnötig, Dinge, die bereits jeder "weiß", zu hinterfragen und lässt sich einfach von der Meinung vieler mitreißen.

So etwas ist nur eines vieler Beispiele dafür, dass der Mensch zu viele Dinge in seinem Leben für selbstverständlich und klar hält. Natürlich kann man nicht alle Erfahurngen in seinem Leben selber machen, aber es reicht schon, wenn man nicht alles so schluckt, wie es ist.

 

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Immanuel Kant

 

 

19.1.10 18:44


Werbung


Einleitung

In diesem Blog möchte ich meine Gedanken niederschreiben, die ich mir täglich über mich, die Welt und die Gesellschaft mache. Dabei bin ich zu einigen Erkenntnissen gekommen, die ich mit denen, die sowas lesen möchten, teilen will. Ich würde mich weniger als Philosoph bezeichnen. Diese Gedanken mache ich mir eher als Atheist und jemand, der wissenschaftlich und logisch Dinge angeht.
19.1.10 18:01


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung